Mit Dachwasser das Grundwasser entlasten

Wer mit dem Dachwasser sorgfältig umgeht und für eine gute Ableitung von Dachwasser sorgt, der hilft mit, unser Grundwasser zu erhalten und entlastet die Kläranlage. Wenn Boden, beispielsweise in Zürich, Zumikon, Hinwil, Wil oder Bütschwil, nur asphaltiert, betoniert oder sonst wie versiegelt ist, kann er seine natürlichen Funktionen nicht mehr erfüllen. Die Speicherfunktion des Bodens für Dachwasser geht verloren. Das abfliessende Dachwasser wird über Kanäle in die nächste Kläranlage oder einen Bach eingeleitet. Beides ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.

Ableiten von Dachwasser verringert Neubildung von Grundwasser

Die Neubildung von Grundwasser, beispielsweise in der Region Zürich, Zumikon, Hinwil, Wil oder Bütschwil, wird durch die Ableitung von Dachwasser verringert. Statt dessen wird das Dachwasser durch Mischen mit Abwasser oder durch Mischen mit verunreinigtem Dachwasser von Strassen verunreinigt. Und dass mit zunehmender Versiegelung auch die Hochwassergefahr steigt, ist unumstritten, was ja auch teilweise in der Schweiz leider mit gravierenden Folgen zu spüren war. Zeit also, um nachzudenken, wie man das Dachwasser sinnvoll nutzen kann. Die geringeren Kanalgebühren bei Versickerung auf Eigengrund in einer eigenen Sickerleitung sind da ein willkommener Nebeneffekt zu den ökologischen Vorteilen, die Dachwasser unbezweifelt bieten kann.

Dachwasser einfach versickern lassen

Dachwasser, das von Dachflächen von Häusern oder anderen Gebäuden in Zürich, Zumikon, Hinwil, Wil oder Bütschwil abgeleitet wird, oder Überlaufwasser aus Speichern für Dachwasser, kann auf Eigengrund versickert werden. Voraussetzungen dafür sind entweder eine entsprechende Sickerleitung, ein genügend wasserdurchlässiger Boden, die Berücksichtigung des Grundwasserschutzes und der Mindestabstand zu Gebäuden in der Nachbarschaft. Die Versickerung von Dachwasser kann über Mulden oder über Drainagen, sowie einer ausreichenden Sickerleitung erfolgen. Die Versickerung über die belebte Bodenzone ist stets vorzuziehen, weil dabei gleichzeitig noch eine Reinigung vom Dachwasser erfolgt.

Dachwasser für andere Zwecke nutzen

Dachwasser muss nicht in der Schmutzwasserleitung landen. Mit Dachwasser können auch die WC-Spülung, die Waschmaschine und der Garten, beispielsweise in Zürich, Zumikon, Hinwil, Wil oder Bütschwil, versorgt und auch viele Putzarbeiten erledigt werden. Rund ein Drittel des Wasserbedarfs kann so über das Dachwasser abgedeckt werden. Dachwasser hat zwar keine Trinkwasserqualität. Das ist aber für die Wasserverwendung bei Toilette, Waschmaschine und Giesswasser auch nicht nötig. Die Tomaten oder die Blumen im Garten eines Hauses in Zürich, Zumikon, Hinwil, Wil oder Bütschwil gedeihen auch mit Dachwasser ganz hervorragend. Und Untersuchungen von unabhängigen Hygienikern haben gezeigt, dass sich bei der Verwendung von Dachwasser in der Waschmaschine keine erhöhte Keimbelastung in der Wäsche zeigt. Über die Dachfläche des Hauses wird das Dachwasser gesammelt und einem dafür vorgesehenen Speicher zugeführt. Mechanische Filter entweder in der Fallleitung, im Fallstrang oder im Boden reinigen das Dachwasser von Schmutz- und Schwebstoffen. Danach kann das Dachwasser für weitere Verwendung genutzt werden.